Jeder Femizid ist einer zu viel. Prävention JETZT!

Bundesweit orange Zeichen gegen genderspezifische Gewalt 

 

Seit ihrem Bestehen setzt sich die Frauenorganisation Zonta International, die mit generellem beratendem Status auch bei den Vereinten Nationen vertreten ist, für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen machte auch der Zonta Club Seligenstadt mit zahlreichen Zeichen in Orange auf das virulente Thema aufmerksam. „Wir sind in Sorge. Ukrainekrieg, Klimawandel, Energiekrise. Unter den aktuellen Bedingungen erfahren die Rechte von Frauen und Mädchen erneut einen Rückschlag. Denn Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen“, so die amtierende Präsidentin Annemarie Amecke Pötzelberger.
 

Die Union der deutschen Zonta Clubs in einem offenen Brief an den Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt. Denn die Zahl der Fälle von Gewalt gegen Frauen und Mädchen steigt auch in der Bundesrepublik Deutschland seit Jahren kontinuierlich. Nicht überraschend mahnt der GREVIO-Bericht des Europarats an vorderster Stelle die Entwicklung und Umsetzung einer bundesweiten Strategie zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen an. Mehr als vier Jahre nach Inkrafttreten der Istanbul-Konvention gibt es eine solche noch immer nicht. 

 

„Jeder Femizid ist einer zu viel. Gewalt gegen Frauen ist kein Missstand am Rande. Sie ist ein gesellschaftliches Kernproblem mit Langzeitfolgen für die Betroffenen, das große volkswirtschaftliche Schäden nach sich zieht. Damit behindert sie politische und wirtschaftliche Fortschritte, auf die es mehr denn je ankommt", heißt es im Schreiben der Union deutscher Zonta Clubs (UdZC) an Bundeskanzler Olaf Scholz. Die 4.000 Mitglieder von Zonta in Deutschland fordern eine ressortübergreifende von der Zentralen Koordinationsstelle gelenkte Präventionsstrategie.

 

So soll das Thema „genderspezifische Gewalt" endlich auf allen Ebenen des Bildungssystems verankert werden „Es darf gar nicht erst zu Gewalt kommen. Wir können nicht früh genug damit beginnen, Jungen und Mädchen in einem gleichberechtigten und fairen Umgang miteinander zu bestärken", sagt Annemarie Amecke Pötzelberger des Zonta Clubs in Seligenstadt.“ Zudem erwarten wir koordinierte staatliche Maßnahmen zur Täterprävention und eine verlässliche Finanzierung aller erforderlichen Strukturen.“

 

Der gezielte Ausbau vor Ort mit Präventionsprojekte an Schulen und Institutionen für Kinder und Jugendliche ist einer der entscheidenden Ansatzpunkte. Auch die verbindliche Verankerung des Themas in Lehrplänen muss endlich umgesetzt werden. Denn Gewalterfahrungen, welche bereits im Kindesalter gemacht werden, setzten sich häufig im Erwachsenleben fort. „Wer nie gelernt hat Probleme gewaltfrei zu lösen setzt die gleichen Muster in seinem eigenen Familienleben fort. Als Gesellschaft, Nachbarn oder auch im eigenen Freundeskreis heißt es deshalb nicht wegschauen, sondern konkret Hilfe anzubieten" so die Vizepräsidentin Susanne Schäfer. Dies sind die Maxime für die sich Zonta Clubs weltweit seit über 100 Jahren einsetzen. 

GEWALT KOMMT UNS NICHT IN DIE TÜTE - "ORANGE YOUR CITY"

ZONTA-AKTION SETZT ZEICHEN GEGEN GEWALT AN FRAUEN 

 

19.11.22 Überraschung beim Einkauf auf dem Seligenstädter Wochenmarkt am regnerischen Samstagmorgen! „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte" prangt in großen Lettern auf der Brötchentüte, die die Damen des  Zonta Clubs verteilten. In einer Gemeinschaftsaktion machen die Zonta Clubs in Seligenstadt, Aschaffenburg und Alzenau auf den internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November aufmerksam. Was mit einem Augenzwinkern daher kommt, hat einen ernsten Hintergrund: Jede 4. Frau in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens Opfer häuslicher Gewalt!
 

Der Seligenstädter Zonta Club setzte somit ein sichtbares Zeichen  gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. 100.000 Bäckertüten wandern über die  Ladentische  in Seligenstadt,  Aschaffenburg. Die mit dem Motto „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ versehenen Tüten listen den bundesweiten Frauennotruf sowie lokale Hilfstelefonnummern. „Auf unverdächtige Weise können so Informationen zu Hilfsangebote an die Frau gebracht werden“, so Annemarie Amecke Pötzelberger, die Präsidentin des Zonta Clubs Seligenstadt.

Zum Auftakt haben die Damen des Zonta Clubs mit  kräftiger Unterstützung von Landtagsabgeordnetem René Rock sowie Kreisbeigeordnetem Carsten Müller auf dem Marktplatz in Seligenstadt mit Brötchen befüllte Tüten verteilt. Der Zonta Club wurde bei dieser Aktion von der Stadt Seligenstadt und dem Kreis Offenbach unterstützt.

 

Ansässige Bäckereien wie Haas, Nitschke, Wolz, der süsse Löwer und Edeka stifteten die Brötchen.

Repräsentantinnen der Vereinigung „ Frauen für Frauen“ , Träger einer Frauenberatungsstelle und eines Frauenhauses im Kreis Offenbach,  deren Arbeit und Engagement auch von Zonta Club Seligenstadt unterstützt wird,  verteilten  am Stand des Zonta Clubs Markttaschen und Informationsmaterial zu ihren Hilfsangeboten.

 

Denn die Zahlen sind erschreckend: Im Jahr 2021 wurden in Deutschland 357 Frauen Opfer von Mord und Totschlag durch Ihre Partner. Alle 3 Minuten wird eine Frau vergewaltigt. Diesen globalen Missstand hat  die Pandemie leider noch verschärft. Fast die Hälfte der von sexueller Gewalt betroffenen Frauen spricht aus Scham mit niemandem über das, was sie erlebt hat. 

 

Hier wollen die drei Zonta Clubs Seligenstadt, Aschaffenburg und Alzenau gemeinsam die Aufmerksamkeit zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen schärfen und den Frauen unverfänglich Hilfe zur Selbsthilfe aufzeigen.

 

Was ist Zonta?

Mit Amelia Earhart - legendäre Flugpionierin und eine der berühmtesten Zontians - im Cockpit werden die weltweit wichtigsten Ziele von Zonta International gezeigt

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Jedes Jahr setzen wir am 25.11. ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
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Weitere Projekte:

 

7. März 2023 Kinoevent
25. November 2023 Zonta sagt NEIN zu Gewalt an Frauen
 

 

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